Im Palatium Garten

Garten Eden

Einen Garten anzulegen ist der größte Beitrag den man leisten kann zum Sieg des Lebens über den Tod, des Lichts über die Dunkelheit und der Hoffnung über die Enttäuschung. Wie schön, heute haben wir den Odem des Lebens gespürt. Das ist der Garten Eden! 

Habe ich gerade bei meinen Notizen gelesen,  die Quelle ist nicht benannt.

 

Herzlichen Willkommen im Palatium-Garten im Süden der Pfalz, in Schweigen-Rechtenbach.

Rhododendron unter dem Lindenbaum
Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) kommt zuverlässig seit 10 Jahren.

 

Nicht für die Ewigkeit

Immer wenn ich in einen anderen Garten gehe und er mir erklärt wird, mit Pflanzen, Planung, und eben alles was dazugehört, wird mir wieder klar, dass jede/r für sich seinen eigenen Garten hat. Mein Bauchgefühl sagt mir immer wieder, wenn ich darauf höre, was genau zu tun ist im Garten. Jedoch bin ich auch oft genug mit Zweifel beladen. Viele Bekannte und Freunde werden befragt, was sie wohl tun würden in meinem Fall. Stopp! Lerne ich den nie dazu? Ich alleine muss es wissen, was gut für mich ist und ob ich es möchte, kann ich erst danach sagen, wenn ich es ausprobiert habe. Ob alles in meinen Garten und in mein Leben passt.

Einfach anfangen und schauen, was draus wird. Natürlich ohne Aktionismus und immer im Einklang mit dem inneren Plan. „Mutter Erde“, sollte auch immer gefragt werden, wie es ihr gefällt. Schnell sitzen Pflanzengemeinschaften zusammen, die so gar nicht miteinander können: “äh, was machst Du den hier“ oder „der werde ich mal die Wurzel abtreten“.„Die schmückt sich hier raus wie ein Pfingstochse“ passt nicht zu unserer pietistischen Gemeinschaftssiedlung, und schnell ist ein Artenkrieg im Gurkenbeet. Ja, so kann das gehen.

  • Heute war ich mal mit meinem persönlichen Gartenmeister in verschiedenen Gärten und Anlagen unterwegs. Und da dieser auch gerade mal so nebenbei am studieren ist, für seine Prüfung als Garten und Landschaftsarchitekt, konnten wir uns gut über Garten und Menschheitsgeschichte, z.b. über den Bau des Straßburger Münsters vor Ort austauschen.

Was sind korinthische, ionische oder dorische Säulen. Oder was bedeuten die Blattmotive an einem Kapitell. Alles von der Natur abgeschaut.

Akanthusblatt, viele davon fügen sich zu einem Fries.

Das Akanthusblatt ist ein charakteristisches Element der korinthischen Kapitelle.

  • Beispiel: Im Garten habe ich vor zwei Jahren eine Pflanze gesetzt,   diese ist nicht gewachsen, sie fühlte sich wohl nicht am richtigen Platz. Dieses Jahr sehe ich in sicher 200 m Entfernung die erste Pflanze. Sie suchte sich ihren eigenen Platz.

Mirabellenglück

Mit Mirabellenkuchen habe  ich dieses Jahr den Sommer eingefangen.  In allen Variationen habe ich ihn gebacken, mit Hefeteig und Streusel, mit Mürbeteig und Streusel, mit Mürbeteig, Streusel und Schmand in Zimt und Zucker gebettet. Wunderbar, ein Genuss. Marmelade gekocht und mich Dumm und  Dämlich gefuttert an den frischen Früchten vom Baum, ach ja, und Kompott gekocht. Rappelvoll hingen die Bäume noch vor einer Woche. 

Geregnet hat es zwischenzeitlich auch schon mal öfter, was für mein Gefühl, in diesem Jahr dem  Sommer nichts schadet. Ich habe schon heftig geschwitzt und meine Pflanzen mussten sich auch mit Sonnenbrand rumplagen.

Das einzige was mich an meinem gesamten Tun stört, ist die Tatsache, das es irgendwo einen Zeitfresser geben muss. Ich fasse es nicht, dass schon wieder das letzte Drittel vom Jahr beginnt.

Gleichzeitig kommt mir dieses Jahr auch viel länger vor. Sicher, weil ich mir selbst erlaubt habe weniger Gästeführungen zu machen, öfter Aufträge abgeben und dafür mehr Zeit im Garten zu verbringen.

Heute Morgen  zum Beispiel ging ich schon recht früh, in Begleitung von Flora und Jaco, zum Duft riechen durch den Garten. Ich fühlte mich zeitlos. Empfinden von Glück stellte sich ein, wieder wurde mir bewusst, wie wenig ich dafür brauche. Tisch auf der Terrasse im Garten, rechts einen frischen Kaffee und links ein Stück Mirabellenkuchen.

Gemischt mit einigen Äpfeln die gerade vom Baum gefallen waren.

!!! Hallo, nächste Woche sind die Zwetschgen reif!

Beinahe hätte ich es vergessen, die ersten Trauben im Garten sind auch schon reif!

Gartenblicke mit Kunst, zwischen Thymian und Rosen

Kunst im Palatium-Garten vom 5.08.-6.08.2017

Wir haben in diesem Jahr zur Offenen Gartenpforte Pfalz und Elsaß unter dem Thema „Kunst im Garten“ zwei Künstler mit ihren Arbeiten eingeladen.

Sybille Onnen, Künstlerin der Majolika und Ihre interessanten Figuren.


Peter Ludwig,  Maler im Farbenrausch, Schaffensschwerpunkt in der expressiven, modernen Malerei.

Zur Webseite von  Peter  Ludwig


Kommen sie vorbei zu zwei gemütlichen Gartentagen.

Am Samstag ab 14h und Sonntag, ab 11h

Heiße Gartentage

liegen hinter uns, die Gartengesellschaft hatte es nicht leicht! Mit über 35Grad in der Südpfalz waren es die heißesten Tage im Mai und Juni seit ich den Garten mache. Die Regentage waren seit vielen Wochen an einer Hand abgezählt und es ist immer noch zu trocken. Ich konnte meinen Pflanzen bis vorige Woche immer noch Regenwasser aus unseren Tonnen anbieten.Sie wurden allerdings nicht verwöhnt! Endlich regnete es Ende Juni und Anfang Juli, jedoch es hätte mehr sein können. Die Regenfässer sind nicht gefüllt, Sparsamkeit muss immer noch sein. Die Rosen, nicht die Jungen, sondern die Alten, hatten weniger Probleme, die bekamen bei der Blüte, die dieses Jahr früh und sehr schön war, bei heftiger Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand. Die Jungpflanzen, die als Wurzelnackte im Herbst gepflanzt wurden, habe ich immer gut gegossen, da sie noch keine tiefen Wurzeln gebildet haben. Ich denke, dass sich in den nächsten Jahren noch mehr Veränderungen einstellen werden. Der Grundwasserspiegel ist zurückgegangen und die Jahreszeiten werden sich auch verändern. Wir haben keinen richtigen Frühling und Herbst mehr.

Mädesüß (Filipendula) ist eine Gattung der Rosengewächse. Blühte trotz Hitze sehr schön.

 

Geschichten die der Garten schreibt,

oder das Leben im Garten mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Es ist auch egal, wo der Garten sich befindet, er kann auch tief in uns drin sein. Auf einer Insel im Atlantik oder in Straßbourg im Elsaß. Der Garten kann auch eine Katze oder ein Hund sein, ich bin Garten und wenn ich es zulasse, kann mir alles begegnen. Die große Vielfalt der Welt im Garten, wo auch immer er sich befindet. Ein Sommerblues mit ganz viel Wolkenbilder dazu ein Tanz der Insekten, gepaart mit Brombeergenuss. Das Leben im Garten ist schön!

Dazu die Vielfalt der Bilder!

Ein Rosenbild

so sieht  im Moment der Garten mit der Rosenblüte aus. Es sind viele Bilder, Rosenbilder ohne Ende. Die Rosen sind auch ohne Gift gesund. Beim Austrieb hatten einige Knospen Läuse, ich hatte ein wenig Geduld, schon waren die Vögel da, sie haben fleißig gepickt. Im Monat Mai hat es wenig geregnet und dazu war es auch noch sehr heiß. Das hat einigen Blüten nicht gefallen, Sonnenbrand an den Blüten und die Neuzugänge vom vorigen Jahr, die im  Herbst  als wurzelnackte gepflanzt wurden, bekamen alle zwei Tage eine Wasserversorgung, aus den zum Teil noch gefüllten Regentonnen . Diese haben ja noch nicht, wie die älteren Herrschaften, feste und lange Wurzeln um sich ihre Versorgung aus den tieferen Bodenschichten zu holen.

 

Tatort Garten

Schon sind die Eisheiligen vorbei, inkl. der „kalten Sophie“, aber mal ganz ehrlich, wer denkt überhaupt noch daran! Ich denke, da ist schon was dran. Schon die nächsten Tage soll es laut Wetterbericht, richtige Sommertage geben.
Hier in der Südpfalz, direkt in Schweigen hat es die letzten Tage, bedingt durch einige Schauer, kräftig geregnet. Die Regenwasser-Fässer sind wieder gefüllt, der Boden wurde gut mit Wasser versorgt. Alles was grünt und blühen möchte ist die Tage kräftig dabei.
Wir können mit allen Sinnen genießen und haben Lust auf frische Kräuter und vielleicht schon auf einen Salatkopf aus dem Garten.

Es war am gestrigen Abend, ich ging bei der Dämmerung durch den Garten und konnte kaum glauben was ich sah: Was ich mich nicht traute, meinen Salat frisch, jung und noch nicht erwachen zum Essen, zu ernten, andere taten es und fressen diesen mit Genuss und in aller Ruhe. Auch auf meine kleinen zarten Buschbohnen hatten sie Appetit. Ich wollte nicht gleich töten, ich kann es auch nicht, so sammelte ich alle Fresser ein. Zusammen verbringen sie nun die Nacht im Glas mit Deckel. Nachbar Martin hat lebendes Geflügel und diese haben Hunger, Eiweiß gehört zu ihrem Leibgericht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.

Sonnige Frühlingsgrüße aus dem Garten

 Gartenflora

Die neuesten  Informationen zum offenen Garten sind auf der Internetseite unter: www.pfalz-garten.de

Ich verzichte mit Absicht auf ein Bild, wo käme ich hin, würde ich noch diese verfressene Bagage ablichten!

Ein Gartenspaziergang im Mai

im Schattengarten unter unserem Lindenbaum
Auf der Wiese mit neuem Durchgang
Blüte der Iris mit Bart
Mary Rose von Austin wird bald voll blühen
Die erste Blüte mit Duft, sie blüht oft 4x im Jahr
Klematis Montana
Allium mit Besuch
Unser Garten-Haus und Hofhund, Jaco, ein Elsässer
Die ersten Gartenbesucher