Regen bringt Segen…

 

Die Flockenblume
Centaurea montana
Sie hat sich den Garten selbst ausgesucht und blüht im Moment im schönsten Blau. Asteraceae (Korbblütler
Der Blauglockenbaum oder auch Chinesischer. Paulownia tomentosa.

Es hat geregnet und die Pflanzen wurden dadurch auch gedüngt, auch  können  sie ihren Wasserspeicher auffüllen. Ich bin am Morgen durch den Garten und  habe mit der Kamera einige Blüten eingefangen. Gerade noch blüht der Blauglockenbaum, die Blüten haben einen berauschenden Duft, sie fallen recht bald und sind wie ein  blauer Teppich auf der Wiese.

Bart Iris sie gehört zur Gattung der Schwertlilien.

Das Wandern ist des Müllers Lust…

Die Akelei ist auf Wanderschaft

Ein Lied, das mir immer einfällt, wenn ich meine Wanderin im Garten sehe. Sie steht nicht still, jedes Jahr finde ich sie an einem anderen Platz im Garten. Ihre Vermehrung schafft sie über alle Maßen und zur Blüte ist ihre gesamte Verwandtschaft anwesend. Ich pflege sie und beschütze sie, egal, an welcher Stelle sie  sich im Garten zeigt. Toll finde ich auch, dass sie ohne  Einladung so einfach hereinspazierte, natürlich freue ich darüber, dass sie sich wohlfühlt, meine Akelei, wahrlich eine fleißige Wanderfreundin.

Alles blüht zu seiner Zeit

Hier blüht nicht die Apfelrose, aber wunderschön, bevor sie sich öffnet ist der Blütenkopf panaschiert. Diese Rose habe ich als Geschenk bekommen, sie hatte keinen Namen. Irgendwann werde ich ihren richtigen Namen kennen, solange ist es für mich „Das Mairöschen“

Die ersten Rosenblüten, bei wunderschönem „Frühlings-Mai-Wetter“. Einfach nur schön. Ich betrachte es als Geschenk, zu beobachten wie sich alles immer wieder neu entwickelt, auch wenn es vom alten kommt. Ja, die Natur, immer wieder ein Wunder. Einige Rosen duften schon vom Blatt z.B. die Apfelrose, sobald das Blatt zwischen den Fingern zerrieben wird, kommt der Duft von Apfel noch viel stärker heraus! Die ersten Blüten sind geöffnet, es geht los, für mich die schönste Zeit im Gartenjahr…Die Rosenblüte.

Konzerte im Garten

Schön, wenn Musik im Garten ertönt, oft ist sie zu laut und passt nicht. Jedoch, die Konzerte, die ich im Frühjahr höre, sind immer der Tageszeit angepasst, das Beste dabei, ich brauche keinen Strom und keinen Eintritt zu bezahlen. Die schönsten Lieder werden oft am Abend präsentiert. Die Amseln stimmen in den schönsten Tönen ihre Lieder an. „Ich genieße jeden Ton und spare Strom.“

Im Palatium Garten

Garten Eden

Einen Garten anzulegen ist der größte Beitrag den man leisten kann zum Sieg des Lebens über den Tod, des Lichts über die Dunkelheit und der Hoffnung über die Enttäuschung. Wie schön, heute haben wir den Odem des Lebens gespürt. Das ist der Garten Eden! 

Habe ich gerade bei meinen Notizen gelesen,  die Quelle ist nicht benannt.

 

Herzlichen Willkommen im Palatium-Garten im Süden der Pfalz, in Schweigen-Rechtenbach.

Rhododendron unter dem Lindenbaum
Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) kommt zuverlässig seit 10 Jahren.

 

Klimawandel ?

Kaum war der Vorfrühling da und haste nicht gesehen, schon wurde es Sommer. Ratzfatz seit ein paar Tagen sind wir wieder im Winter… Klimawandel?

Nö, das gab es auch schon früher, als ich noch klein oder größer war! Der April macht was er will…also Regen könnten wir hier in der Südpfalz, die vom Klima ja verwöhnt ist, gut gebrauchen. Die Wassertanks, die ich oft verfluche, da es vom Keller bis zur Ebene des Gartens noch kein Tief-Hoch-Gefälle gibt und das Wasser deshalb mit Gießkannen geschleppt werden muss, sind fast leer! Regentage tun mir und dem Garten gut. Schon aus technischen Gründen, da habe ich nicht immer das Gefühl nach draußen zu müssen, auf dem Schreibtisch und im Haus wartet auch einiges an Arbeit auf mich, manches erledigt sich da von alleine bei längerem liegen lassen oder es tritt sich fest. Wie meine Mutter oft zu mir sagte:“Du bist eher eine Ausfrau als eine Hausfrau“, da hatte sie mal recht. Ich weiß gar nicht, wie ich all die Jahre als die Kinder noch klein waren ohne Garten leben konnte? Da habe ich doch mal in einem Garten, ich glaube es war bei Anne Rahn in Hahnheim einen guten Spruch gelesen: „So wenig Hausarbeit wie nötig-soviel Gartenarbeit wie möglich“! 

Na ja, wie war das noch mal, Mai kühl und Nass, füllt dem Bauern Scheune und Fass! Aber bitte nur sieben Tage, und den Regen um die Morgenstunden und die Kühle soll sich in Grenzen halten.

 

Clematis Montana öffnet ihre Blüten

Osterspaziergang

Mitten im Weingarten zwischen Pfalz und Elsaß finde ich immer wieder die interessantesten Bildmotive. Grenzstein mit Osterschmuck.  Die Wurzel des Löwenzahns war sicher in Deutschland (Pfalz) und die Blüte mit Blatt in Frankreich (Elsaß)

Der April macht was er will

Im Süden der Pfalz hatten wir in den letzten 14 Tagen das schönste Wetter, nur leider fast keinen Regen. Es ist trocken und die ersten Gießkannen wurden schon geschleppt. Jedoch konnten wir, wie noch in keinem Jahr zuvor, den Garten startklar machen: Beete säubern, Nachpflanzungen, Rosen versorgen, neue Sandsteine setzen, Vögel beobachten und sich auch Zeit nehmen zum Genießen.

Nach dem Kälteeinbruch vor Ostern sind wir, dank der geschützten Lage, ohne sichtliche Schäden bei den Pflanzen, Blüten verschont geblieben, keine Frostschäden. Auch nicht bei den sich öffnenden Rhododendren.